KINOR - Jüdischer Kulturverein Gelsenkirchen

KINOR - Jüdischer Kulturverein Gelsenkirchen

→ im GELSENZENTRUM


Beispiele aus dem Kulturprogamm von KINOR:

→ Kulturkalender KINOR 2004-2005

→ Programmsammlung Beispiele

→ Akademisches Theater Moskau 1. März 2003

Kulturkalender KINOR 2000-2003

1993-2000

Ständige Tätigkeit im Bereich Kultur, Freizeit, Kinder und Jugendarbeit. Organisation von Besichtigungen vieler Museen, Ausstellungen u.a. von prominenten Künstlern, Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen von jungen Künstlern, Reisen mit Kulturprogramm usw.

2000

November: Gründung
Dezember: Chanukkafest. Dr. Michael Rosenkranz, Mohel

2001

Januar: Kultur und Lebenswege russischer Juden, die jetzt in Gelsenkirchen leben, ein bunter Abend. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für CRISTLICH-JÜDISCHE Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V.
März: Kinderfest "Reise um die Erde"
Mai: Veranstaltung zum Gedenken des Kriegsendes
Jüdische Feste Schawuot und Jom Jeruschalaim, Kantor Juri Zemski; Liederabend
Juli: Grillparty mit Programm für Jugendliche. In Zusammenarbeit mit der djo - Deutsche Jugend in Europa
August: Ein feierliches Treffen
September: "Annäherungsstufen zur Torah"; Rabbiner Kalev Krelin. In Zusammenarbeit mit der Stiftung "Yahadus", Zürich
Jüdische Feste Rosch Haschana, Jom Kipur; Dr. Michael Rosenkranz, Mohel
Besuch des Ateliers Prof. Rolf Glasmeier, Ausstellung "Naturgeister - magische Orte"
"Israelikriege", Vortrag mit Film. Prof. der Militärakademie St Petersburg Dr. Mark Belfer
"Judenthema im Werk von W. Wysozki". Philologin Gelia Kisilev; In Rahmen der Interkulturelen Woche in Gelsenkirchen
Stadtfestteilnahme: jüdische, russische und internationale Lieder, jüdische Tänze (Jugendliche), Spezialitäten (s. Anlage und Fotos)
Straßen-Kinderspielfest international mit abwechslungsreichem Programm mit Kinder und Konzert (jüdische, russische und internationale Lieder, Theater, Tänze, Kunst, Spiele, u.a.). Teilnahme der Jugendgruppe des "Kinor" (s. Anlage und Fotos)
Oktober
Jüdische Feste Sukkoth, Schemini Azaret, Simchat; Thora Dr. Michael Rosenkranz, Mohel
Andrej Istokov (Moskau), Sänger, Schauspieler, Barde. Er singt seine eigenen, russischen Volklieder und Romanzen.
Oktober: "Annäherungsstufen zur Torah 2"; Rabbiner Kalev Kretin. In Zusammenarbeit mit der Stiftung "Yahadus", Zürich
November: Zum Gedenken an die Pogromnacht 9. November 1938 und dem 60ten Jahrestag des Deportationsbeginns der Juden aus Westeuropa
"Getto in Minsk", es spricht Dr. Felix Lipski, ein Überlebender
"Faschismus: Vergangenheit und Gegenwart", es spricht Dr. Mark Belfer
World - kulture night", Gesamtschule Berger Feld in Zusammenarbeit mit "Kinor"
Podiumsdiskussion für jüdische, islamische und christliche Jugendliche: "Die Rolle der eigenen Kultur zur Identitäts- und Persönlichkeitsbildung" In Zusammenarbeit mit der Gesellschaß für CRISTLICH-JÜDISCHE Zusammenarbeit.
Dezember: Chanukkafest, Dr. Michael Rosenkranz, Mohel
Ein Abend der russischen Poesie - Vortragskünstlerin Galina Molotkowa
Russische Romanze - Julia Krawec, Olga Jochim

2002

Januar"Sieben Leben von Wl. I. Nemirowitsch-Dantschenko", ein Theaterstück in russischer Sprache. Moskauer Akademisches A. P. Tschechow - Künstlertheater
"flora": Ausstellung "Fünf Jahreszeiten"- Vernissage und Musikperformance Schülerinnen von Prof. Rolf Glasmeier Polina Pysmenna (16) und Radmila Grinberg (17)
Februar: Führung durch die Ausstellung "Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos"
März: Teilnahme am Stadtfest zum Internationalen Frauentag: Ausstellung von der Schülerin Polina Pysmenna. Theaterstück, Gesang
"Freiheit der Wahl" Rabbiner Kalev Kretin. In Zusammenarbeit mit der Stißung "Yahadus ", Zürich
Teilnahme an der Aktion Reinigung der Stadt Gelsenkirchen
Veranstaltung zum Internationalen Frauentag
Jüdisches Fest Pesach; Dr. Michael Rosenkranz, Mohel. In Zusammenarbeit mit der AWO, GE
April-Mai: Besichtigung einer Ausstellung mit Führung Karl Heinz Langowski
Leben und Religion russischer Juden in Gelscnkirchen - Gespräch mit der SPD/Altstadt
Leben russischer Juden in Gelsenkirchen Gespräch mit einer evangelischen Gemeinde
Veranstaltung zum Gedenken des Kriegsendes. In Zusammenarbeit mit der AWO, GE
Aktuelle politische Situation in der Ukraine und Russland - Dr. A.Sinin
Juni: Veranstaltung "Europa gegen Rassismus". In Zusammenarbeit mit dem Forum Afrika und dem Falken-Schulerklub
September: "Jüdische Feste im September - Oktober" im Bildungszentrum Rosch Haschana, Jom Kipur, Sukkoth, Schemini Azaret, Simchat Thora - Dr. Michael Rosenkranz, Mohel
Kriege des 20. Jahrhunderts - Analyse - Dr. Mark Belfer
Afghanistan - Geschichte und Gegenwart - Dr. Mark Belfer, Bildungszentrum
Dezember: Drei Konzerte - Olga Loyevska, Sopran. Sakrale und säkulare Musik, Arien aus Opern, Gesangwerke

2003

Februar: Geschichte der israelischen Nachrichtendienste - Dr. Mark Belfer
"Deine Gestalt, so lieb und weit..» ein Theaterstück in russischer Sprache
Moskauer Akademisches A. P. Tschechow - Künstlertheater in der "flora"
März: Gesangsabend "Goldene Stimme der Ukraine" - Natalia Lelecko, Sopran in der "flora"
April:Pessach, Seder-Abend
Mai: Teilnahme an der Tagung jüdischer Aktivistinnen BET DEBORA in Berlin
Juli: Gespräch mit der SPD
September: Politbrunch "Demokratischer Sozialismus. Die Chance für die Jugend" – Kurzstatements von Jugendlichen, Volks- und Arbeiterlieder. In Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der Kinder - und Jugendarbeit Schalke, SJD-Die Falken/OV Schalke, Deutsch-Griechischer Kulturverein GE, Anti-Fan GE, Stany Santander - Cuba
Teilnahme an der Fachkonferenz zur Erarbeitung eines Integrationskonzepts der Stadt GE
Treff russischen Frauen mit der Internationalen Frauengruppe bei der VHS GE / Konzertprogramm Oktober - Jüdische Feste Sukkoth, Schemini Azaret, Simchat. Ein Thora - Vortrag. Referent - Dr. Michael Rosenkranz, Mohel
Oktober: Seminar für Jugendliche (ca. 40 Personen) aus 10 Städten NRW in Gesamtdeutscher Bildungsstätte Himmighausen mit dem Thema "Deutsche und jüdische Geschichte im Kulturvergleich" und vielseitigem Kulturprogramm
November: Zum Gedenken an die Pogromnacht 9. November 1938. Veranstaltung im "LaLok libre". Vortrag, Konzert
Vergessene jüdische Heerführer - Vortrag. Prof. der Militärakademie St. Petersburg Dr. Mark Belfer (in russischer Sprache)
Festliche Eröffnung des Literatursalons/Literaturtheaters beim IMZ (Dem Neuen Internationalen Migrantenzentrum - AWO GE) und Ausstellung (in russischer Sprache)
Dezember: Festliche Eröffnung des Russisch-Jüdischen Kulturzentrums beim IMZ (neuen Internationalen Migrantenzentrum - AWO GE) - Ausstellung, Konzert
Chanukkah - Fest - Vortrag. Referent - Dr. Michael Rosenkranz, Mohel.
Goldene Stimme der Ukraine - Natalia Lelecko, Sopran. Gesangsabend

Wir helfen erfolgreich vielen Arbeitslosen, Arbeitsstellen zu bekommen!
Jugendarbeit, Kinderarbeit, Sozialarbeit -Treffs
Verschiedene Publikationen, Artikel, Veröffentlichen
Gespräche zu den Themen: Religion, Philosophie, Kunst, Literatur, Musik, Theater, Politik, Kindererziehung
Teilnahme an der Frauenbewegung in GE, an der GEMl (Gelsenkirchen - Migranteninitiative)
Kontakte mit anderen Vereinen, Gemeinden, Kulturzentren, Parteien

Kulturkalender KINOR 2004-2005

Bildungsveranstaltungen für Jugendliche in Zusammenarbeit mit der djo - Deutsche Jugend in Europa
1. 25.04. Thema: "Videofilmen im Alltag mit Kindern" Inhaltliche und methodische Aspekte
2. 9. - 11.07.04 Thema: Zeitgenossische Kultur - Literatur, Musik und Kunst
3. 10. – 12.09.04 Thema: Soziales Lernen durch das Theater
4. 9.-10.10.4 Thema: Blumendekorationen
5. 14.-15.12.4 Thema: Kinder-Theater – Bühnegestaltung, Kostüme- und Requisiten

Januar: Unterhaltungsabend in russischer Sprache
Dichter Anatolij Kutnik, Wuppertal und andere Dichter – Poesie- und Philosophieabend in russischer Sprache
Februar: Jekaterina Duschina - poetisch-musikalisches Theater in russischer Sprache
Dichter Semjon Majdannik in russischer Sprache
Unterhaltungsabend in russischer Sprache.
März: Junge Künstlerin Maria Vasiljeva, Sankt-Petersburg. Fotoausteilung
Feier zum Internationalen Frauentag in russischer Sprache.
Treff mit der Redaktion der Zeitschrift "Partner" in russischer Sprache
"Zignfisl", Düsseldorf - Klezmer &und jiddische Lieder
April-Mai: Fahrt nach Brüssel - Afrikamuseum und Europaparlament.
14.-22.04 - Workshop für Kinder und Jugendliche - "Ktezmermusik &und Jiddisch - Was ist das?"
"Lieder meines Lebens" -BADEKEN DI KAIAH (Gelsenkirchen) mit Elena Gubenko, Gesang & Jugendliche Teilnehmer des Workshops: Klezmermusik und Jiddisch
Ivan Danilov, 11 Jahre, Gitarre-Kammerkonzert
Juni: Theater "Goloß" (Stimme), Essen. Poesieabend
September: Theater "Goloß" (Stimme), Essen. D. Garbar, Marina Gerschenovitsch Deutsche Poesie in russischen Übersetzungen (Rosa Ausländer, Albrecht Gausgofer)
Eröffnung des Klubs "Eva" für russische Frauen. Sprachkurse, Kulturprogramme u. a.
Kinder- und Jugend-Klezmerworkshop und Nachtreff / Grillparty
Oktober: Poesieabend zum 115. Geburtstag von Anna Achmatowa - Ninel Podsünska, S. und Z. Hajet in russischer Sprache
Präsentation des Buches von Galina Pedachovska, Redaktorin der Zeitschriften "Neue Zeiten" und "Oase" "Eine Nacht in Amstredam". Nadia Savelion, Klavier. (in russischer Sprache)
Poesieabend in russischer Sprache, Essen
Kinder- und Jugend-Klezmerworkshop
Führung durch die Ausstellung mit Bildern, Objekten und Skulpturen von Edith E. Stefelmanns. DO im ATELIER Jüttner – Reismann – Sternkopf
Führung durch die Ausstellung MOVENS Kinetische Plastiken von Jörg Wiele. Museum Gelsenkirchen, Horster Str. 5-7
November: Kinder- und Jugend-Klezmerworkshop
Theater "Goloß" (Stimme), Essen
1.Präsentation des Buches "Maalot, stupeni, Stufen" von Dr. Philologie Greta Ionkis (Köln) in russischer Sprache
2. Konzert des Chores "Kolot scharim" der Jüdischen Gemeinde Essen
Dezember: Russischer Poesieabend. Journalistin und Dichterin Klaudia Rotmanova (Düsseldorf)
Kinder- und Jugend-Klezmerworkshop
Theater "Goloß" (Stimme), Essen. Goldene Stimme der Ukraine. Natalia Leleko, Sopran; Inna Kiselnikova, Klavier. Weltklassik, russische und ukrainische Lieder

2005

Januar
Berl Kostinski, der Holocaustüberlebende. Präsentation des Buches "Der bittere Kern meines Leidens"
Theater "Goloß" (Stimme), Essen. Maria Pliss, Literaturabend
Februar: Theater "Goloß" (Stimme), Essen. Katerina Douchina, Vlad Kalina –Chanson- Konzert
Vortrag "Erfahrungen in einem Experiment – Leben in Israel". Referent Dirk Bungart
Sopranistin Olga Lajevska. Bekannte Opernarien, Kammermusik, russische Romanzen und Volkslieder.
März: Vortrag "Heilpraktika" von Sofia Losenko
EisenStadtTheater, Düsseldorf (in der Ev. Gemeinde "Arche", Paulstr 6, Gelsenkirchen)
März: Theater "Goloß" (Stimme), Essen. Literaturabend
April: Theaterstudio der Jüdischen Gemeinde Dortmund in der Bleckkirche, Gelsenkirchen
April: Wir sind gekommen. Seid ihr froh?Musikalisch-humoristische Posse über jüdische Einwanderer Die Aufführung in russischer Sprache. Für das deutschsprachige Publikum gibt es kurze Zusammenfassungen der einzelnen Szenen.
"Lomir singen" Chor der Jüdischen Gemeinde Dortmund
Mai: Theaterstudio der Jüdischen Gemeinde Dortmund in der Bleckkirche, Gelsenkirchen
Aus Asche sind wir erstanden ... Jüdische Lieder, Gedichte & Musik zur Shoa. Die Aufführung in russischer Sprache.
Unterhaltungsabend in russischer Sprache
Juni:Poesieabend. Wl. Avtsen
Theater "Goloß"(Stimme), Essen. Poesieabend
September: Theater "Goloß"(Stimme), Essen. Poesieabend: Marina Zwetajwa (Autor-K. Lejbowa)
Oktober: 2.10. Unterhaltungsabend in russischer Sprache.
15.10. Unterhaltungsabend in russischer Sprache.
23.10 Theater "Goloß"(Stimme), Essen. Literaturabend
November: 13.11. "Goloß"(Stimme), Essen. Literaturabend
19.11. Unterhaltungsabend in russischer Sprache.
20.11. Treffen mit der Redaktion und Autoren des Literatur-Magazins "Sarubejnye sapiski"
23.11. Präsentation des Buches über das Getto in Minsk. Treffen mit einem Überlebenden
29.11. Jüdischer Festkreislauf Referent Dr. Michael Rosenkranz, Mohel

Programmsammlung Beispiele

AWO- IMZ (Internationales Migranten – Zentrum) Paulstr. 4, Gelsenkirchen-Bismarck
Kirchengemeinde, Friedrich-Lange-Str. 3, Essen
Bildungszentrum, Gelsenkirchen, Eberstr. 19

Bleckkirche – Kirche für die Stadt

1. Präsentation eines Buches in russischer Sprache von Dr. Philologie Greta Ionkis (Köln) "Maalot, stupeni, Stufen"
2. Konzert des Chores "Kolot scharim" der Jüdischen Gemeinde Essen
Russischer Poesieabend Journalistin und Dichterin Klaudia Rotmanova (Düsseldorf)
Eröffnung des Klubs "Eva" für russische Frauen Sprachkurse, Kulturprogramme u. a.
Kinder- und Jugend-Klezmerworkshop und Grillparty
Poesieabend zum 115. Geburtstag von Anna Achmatowa in russischer Sprache
Präsentation des Buches "Eine Nacht in Amsterdam" von der Redaktorin der Zeitung "Neue Zeiten" Galina Pedachovska, in russischer Sprache.
Poesieabend in russischer Sprache im Theater "Goloß"(Stimme). Goldene Stimme der Ukraine - Natalia Leleko, Sopran; Inna Kiselnikova, Klavier Weltklassik, russische und ukrainische Lieder

Ivan Danilov

Ivan Danilov, Gitarre

Ivan Danilov, 11 Jahre alt, spielt auf der Gitarre Werke von I. S. Bach, G. F. Haendel, I. K. Mertz, M. Ponce, E. Pujol, F. Sor, M. Giulliani, F. Tarrega, M. Carcassi, F. Carulli, A. Barrios, G. E. Baron, A. Montes, D. Scarlatti, L. Brouwer u. a. berühmte Komponisten.

Olga Lajevska, Sopran, Ukraine. Preisträgerin zahlreicher Musikwettbewerbe, die Sopranistin Olga Lajevska singt auf den Bühnen ukrainischer, russischer und europäischer Theater und Konzerthallen. Sie sang vor dem Paps Johannes Paul II, als dieser die Ukraine besuchte. Zu ihrem Repertoire gehören bekannte Operarien, sowie Kammermusik, russische Romanzen und Volkslieder. Vielfalt und Herrlichkeit ihrer Stimme faszinieren immer das Publikum.

Der 5. Mai ist der Holocaust - Gedenktag (Jom Ha Shoa), der 8. Mai ist der 60. Tag des Kriegsendes und der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. In Gedenken an die Opfer vom Faschismus und Krieg: "Aus Asche sind wir auferstanden ...", Jüdische Lieder, Gedichte und Musik zur Shoa. Theaterstudio der Jüdischen Gemeinde Dortmund. Regie: Vera Verele. Aufführung am 5. Mai in russischer Sprache mit deutscher Übersetzung. Veranstalter: Jüdischer Kulturverein Gelsenkirchen e.V. in Zusammenarbeit mit der "BLECKKIRCHE - Kirche für die Stadt Gelsenkirchen", Bleckstraße am Ruhr-Zoo.

Sechs Frauen entzünden Kerzen im Gedenken an die 6 Millionen Juden, die im Hitler-Faschismus ermordet wurden. Unter den Klängen klassischer Klaviermusik (S. Rachmaninov, F. Chopin, G. Sviridov, L. Beethoven, R. Schuhmann) werden Lieder und Gedichte rezitiert über die Opfer, die in den Verbrennungsöfen von Buchenwald und Auschwitz verbrannt, in Babij Jar erschossen, in den Ghettos zu Tode gequält, in die Schlachten geworfen wurden und über diejenigen, die an der Front gegen die Faschisten gekämpft haben. Das Theaterstück über den 2. Weltkrieg und den Holocaust, das das Jüdische Theaterstudio Dortmund unter der Regie von Vera Verele in der Bleckkirche auf die Bühne bringt, erzählt von der Tragik, der Trauer und Verzweiflung der Überlebenden wie auch von ihren Hoffnungen und Sehnsüchten nach dem Land ihrer Vorfahren. Dort, in ihrer historischen Heimat, soll die Wiedergeburt des jüdischen Volkes beginnen, das aus der Asche auferstanden ist.

"LaLok Libre", Dresdener Straße 87/Ecke Grillostraße in 45881 Gelsenkirchen
Interkultureller Teenachmittag mit jiddischer Musik im Lalok Libre am 28.02.06 ab 17:00 Uhr

Liebe Freunde,

in die Welt der jiddischen Musik werden uns die Musiker aus Münster, Albert Galimzanov - Klarinette und Andrey Kukuschin – Akkordeon, am 28.02.06 entführen. Repertoire: Klezmer Musik, jüdische Lieder, populäres russisches Chansons, Klassik und latein-amerikanische Musik. Klezmer bedeutet soviel wie "Gefäß des Liedes" und ist die Musik jüdischer Wandermusikanten aus Osteuropa, der Klezmorim. Man sagt: Ein Klezmor macht keine Musik, er singt und spricht durch sein Instrument. Er erzählt Geschichten, einfache, komplizierte, lustige, traurige und alle anderen. DieLieder handeln von alltäglichen Dingen wie: Fischern, klugen Ehefrauen, Schlawinern, betrogenen Kaufleuten und von Lebenserfahrungen.

Bei Tee in gemütlicher Atmosphäre lauschen wir den mal melancholischen, dann wieder lebensfrohen Klängen dieser alten jiddischen Musik. Elena Gubenko, Vorsitzende des Jüdischen Kulturvereines KINOR, wird uns mit jüdischen Witzen aus der Melancholie holen. Eine gemeinsame Aktion des Lalok Libre, desJüdischen Kulturvereins KINOR und der BLECKKIRCHE – Kirche für die Stadt anlässig des 25-jährigen Jubiläums des Lalok . Der Eintritt ist frei. Mit der Bitte um Weitergabe und freundlichen Grüßen, das Team

Konzertankündigung:
Zignfisl, die Simche Band - Klezmer und jiddische Lieder

Zignfisl, die Simche Band aus Düsseldorf gibt es seit etwa einem Jahr. Wir sind eine internationale Klezmerband, denn die Musiker stammen aus vieler Herren Länder: Jozef Dziedziul (Bass, Klavier usw.) ist eigentlich Pole, aber in England geboren, Karoly Takacs (Klarinette) ist ein ungarisches Urgestein, lebt aber seit langem in Deutschland (die Liebe hat ihn hierher verschlagen!). Unsere drei Frauen: Esther Rosenberg (Klarinette), Bettina Orthey (Gitarre) und Beate Jürgens (Akkordeon) stammen aus Deutschland (obwohl man sich bei Esther nicht ganz sicher sein kann...). Da jeder von uns singt, gibt es in unserem Programm viele jiddische Lieder. Ursprünglich war jiddische Musik Tanzmusik, die bei jüdischen Festen (z.B. Hochzeiten) gespielt wurde. An diese Tradition wollen wir wieder anknüpfen. Daher laden wir das Publikum ein, zu lauschen, mitzusingen und mitzufeiern. Dos is nischt kejn konzert!

Jüdischer Festkreislauf
Hanuka, Purim, Pessach und Schawuoth, Jüdische Feste im September Vortrag. Referent ist Dr. Michael Rosenkranz
Rosch Haschana, Jom Kipur, Sukkoth, Schemini Azeret, Simchat Thora Gelsenkirchen, Bildungszentrum, Eberstr. 19

Rosch Haschana - das jüdische Neujahrsfest, an dem ein Widderhorn, das Schofar, geblasen wird, mit dem Zweck, dass die Menschen über ihre Taten nachdenken und sich dem Guten zuwenden. Jom Kipur - der "Sühnetag", Tag der Versöhnung, der Buße und des Gerichts, ist der wichtigste Tag im liturgischen Jahr der Juden. Sukkoth - ein fröhliches Herbstfest der Laubhütten. Schemini Azeret - Schlussfest und Simchat Thora - Thora -Freudenfest, an dem der Zyklus der Thorahlesungen vollendet und erneut begonnen wird.

Dr. Michael Rosenkranz wurde in Stuttgart geboren, wohnt in Gelsenkirchen, ist ein Arzt der aligemeinen Medizin und ein Mohel - er macht die rituellen Beschneidungen. Dr. Rosenkranz ist bekannt in unserer Region als ein sehr guter Vortragskünstler mit tiefen Kenntnissen über die jüdische Religion, Sitten und Traditionen; als ein Autor zahlreicher Artikel für die Zeitungen über Judentum; als Religionslehrer und ein aktiver Organisator jüdischer Festen. Dr. Rosenkranz ist ein glücklicher sorgsamer Ehemann und ein Vater dreier vortrefflich liebend erzogenen Kindern; ein Gründungs- und Vorstandsmitglied des Jüdischen Kulturvereins "Kinor".

"Afghanistan - Geschichte und Gegenwart". Vortrag mit Film in russischer Sprache, Referent ist Dr. Mark Belfer. Dr. Mark Belfer ist ein Militärspezialist, nach Deutschland aus Sankt -Petersburg gekommen, wohnt in Mönchengladbach und hält regelmäßig beim "Kinor" interessante Vorträge in russischer Sprache. Gelsenkirchen, Bildungszentrum, Eberstr. 19. Der Eintritt ist frei.

Bei der heutiger angerspannenden Weltsituation finden wir die Freundschaftskontakte jüdischer und anderer Mitbürger unserer Stadt besonders wichtig. Unser neuer Vortrag genau wie andere Veranstaltungen des Jüdischen Kulturvereins Kinor können auch eine Brücke zwischen den Völkern, zwischen verschiedenen Kulturen werden Wir sind offen für Kontakte, Begegnungen, Dialoge! Sie sind bei uns immer herzlich willkommen!

Am 08.03.2004 wird eine neue Fotoaustellung der jungen Fotokünstlerin Maria Vasiljeva aus Sankt Petersburg eröffnet. Nach dem großen Erfolg in der wundeschönen Altschtadt von Laubach in der Nähe von Gießen ist diese Ausstellung nun nach Gelsenkirchen gekommen. Die Ausstellung trägt den Namen "Heißer Sommer, kalter Herbst", die Naturfotos zeigt, welche einem höheren Kunstgeschmack entsprechen. "Ich möchte Ihnen das näher bringen, was mich selber fastiniert hat", sagt die Künstlerin. Der Teil der Austellung "Heißer Sommer" umfasst die Fotos, die während des Sommers 2003 auf Halbinsel Krim entstanden sind. Dagegen umfasst der Teil "Kalter Herbst" die Bilder, die in Norden Russlands, Korelia und Sankt-Petersburg gemacht wurden. Maria Vasiljeva wurde 1972 in Sankt-Petersburg (damals Leningrad) geboren, ist gelernte Kartografin, arbeitet in der Polygrafiebranche. Sie haben die Mögligkeit, die Austellung werktags von 8.30 bis 17.00 Uhr, Freitag bis 13.00 Uhr zu besichtigen.


Die Veranstaltung am 1. März 2003 war ein großer Erfolg:

Die Schauspieler des Moskauer Akademischen Künstlertheaters in Gelsenkirchen, der Kulturverein "Kinor" Gelsenkirchen e. V. mit der Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen präsentieren:

Angelika und Wassilij Nemirowitsch-Dantschenko

"Deine Gestalt, so lieb und weit..."

Ein Theaterstück in zwei Teilen nach den Briefen
von A. P. Tschechow und O. L. Knipper-Tschechowa

Darsteller:

Wassilij Nemirowitsch-Dantschenko, Verdienter Künstler der Russischen Föderation
Angelika Nemirowitsch-Dantschenko, Trägerin des Stanislawskij-Theaterpreises

Es klingt Live-Klaviermusik von F. Schubert, A. Skrjabin, J. S. Bach u. a.
Regie: E. Kemarskaja, Verdiente Künstlerin der Russischen Föderation

Am 1. März 2003 um 19.00 Uhr im Kultur-Raum "flora", Florastr. 26, Gelsenkirchen.
Eintrittspreis 6,00 €

Quelle: Elena Gubenko, KINOR. April 2008.
(Die Texte und Bilder stellt KINOR bereit, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Elena Gubenko)

Andreas Jordan, Juli 2008