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Hinweise zu Kriegsverbrechen gesucht

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Staatsanwaltschaft Dortmund und Ermittler des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) suchen Hinweisgeber zu Kriegsverbrechen

Im Januar 2010 wurde dem Amtsgericht Eschweiler durch eine unbekannte Person ein Umschlag mit Lichtbildern übergeben. Inhalt waren fünfzig Fotos, die vermutlich während des Zweiten Weltkrieges in der ehemaligen Sowjetunion aufgenommen worden sind. Sie zeigen Ausschreitungen und mögliche Mordhandlungen an Juden, russischen Kriegsgefangenen und der russischen Zivilbevölkerung. Der unbekannte Hinweisgeber will die Lichtbilder Anfang der 60er Jahre in einem Wohnhaus in der Eschweiler Innenstadt gefunden haben, als dieses renoviert wurde. Nun ermitteln Beamte des LKA NRW wegen des Verdachts von Kriegsverbrechen in der ehemaligen Sowjetunion. Bisher konnten die Tatorte nicht lokalisiert und die Tatzeit nicht eingegrenzt werden. Auch sind die abgebildeten Tatverdächtigen und deren Einheit nicht identifiziert.

Daher werden der Hinweisgeber oder sonstige Personen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, dringend gebeten, sich an das

Landeskriminalamt Düsseldorf, Tel.: 0211/939-2155 oder 0211/939-4112

oder an die

Staatsanwaltschaft Dortmund, Tel.: 0231/92626010

zu wenden.

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Foto 1 Foto 2

Ausführlicher Bericht aus der WAZ: → Den Nazi-Henkern auf der Spur

Bilder: www.lka.nrw.de

Quelle: Dortmund und Düsseldorf - 25.01.2011 - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen


Andreas Jordan, Februar 2011

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