Jeder Name ist eine Person - Jeder Name ist eine Seele
Passanten können sie nur mit gesenktem Blick identifizieren: die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig. Mehr als 27.000 Stolpersteine hat Gunter Demnig mittlerweile deutschlandweit und in mehreren europäischen Ländern verlegt. Jeder Stolperstein ist eine Erinnerung an ein Leben, dass das NS-Regime ausgelöscht hat. Die Projektgruppe Stolpersteine des GELSENZENTRUM e.V. recherchierte Lebens- und Verfolgungsschicksale von NS-Opfern aus unserer Stadt, Patenschaften wurden übernommen.
→ Internetpräsenz der Projektgruppe Stolpersteine Gelsenkirchen
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Im Juli 2009 verlegte Gunter Demnig die ersten sechs Stolperteine in Gelsenkirchen, 2010 wurden weitere Stolpersteine in Gelsenkirchen verlegt. Im August 2011 werden erneut Stolpersteine in Gelsenkirchener Gehwege eingelassen. Die mit einer dünnen Messingschicht überzogenen Gedenktafeln werden flächenbündig in die Gehwege vor den Häusern, in denen die Menschen einst gelebt haben, eingesetzt. "Man stolpert mit dem Kopf und mit dem Herzen über die Stolpersteine. Wenn man den Namen lesen will, muss man sich vor dem Opfer automatisch verbeugen", sagt der Kölner Künstler Gunter Demnig.
Finanziert werden die Stolpersteine durch Patenschaften, die von Institutionen, Schulen, BürgerInnen, Firmen, Vereinen und Verbänden oder Einzelpersonen übernommen werden können. Die Kosten für eine Stolperstein-Patenschaft betragen 95 Euro. Darin ist die Herstellung und Verlegung enthalten. Aber auch viele kleine Spenden ergeben einen Stein! Sie können die Patenschaft dem Projekt allgemein zukommen lassen oder sie
einer bestimmten Person widmen. Bitte teilen Sie uns dann deren Namen und Adresse mit.
Projektgruppe Stolpersteine in Gelsenkirchen
Die Projektgruppe unterhält eine eigene Internetpräsenz, auf der Webseite wird das Projekt Stolpersteine in Gelsenkirchen dokumentiert. Seit Januar 2010 ist Heike Jordan ehrenamtliche Leiterin der Projektgruppe Stolpersteine Gelsenkirchen.
→ Email an Heike Jordan, Projektleiterin Stolpersteine Gelsenkirchen
Andreas Jordan, August 2011. Gelsenzentrum - Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Gelsenkirchen
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