Der Internationale Holocaustgedenktag begann am Morgen des 27. Januar 2011 in Gelsenkirchen mit dem Vortrag eines jüdischen Zeitzeugen. Der Holocaust-Überlebende Rolf Abrahamsohn aus Marl sprach im Carl-Friederich-Gauß-Gymnasium vor Schülern über seine Erfahrungen in der NS-Zeit. Der 85-jährige hat sieben Konzentrationslager überlebt.
Die Aula der Schule ist bis auf den letzten Platz besetzt. Vor mehr als 200 Schülerinnen und Schülern erzählt Rolf Abrahamsohn aus seinem Leben, spricht von Gewalterfahrungen in der NS-Zeit, vom der Ermordung seiner Familie. Man könnte eine Stecknadel fallen hören, es ist mucksmäuschenstill. Gebannt lauschten die Schüler den Worten des Zeitzeugen.
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