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Link Aktualisiert: 12. April 2016

Ausstellungshalle Wildenbruchplatz Gelsenkirchen Gestern
Herman Cohn

Trauer um Herman Cohn: Überlebender und Befreier stirbt mit 94 Jahren

Herman Cohn wurde am 8. September 1921 in Essen geboren. Als er gerade fünf Jahre alt war, starb seine Mutter. Großmutter Rosa Cohn kümmerte sich fortan um Herman und Bruder Walter. In den frühen 1930er Jahren zog die Familie ins benachbarte Gelsenkirchen. Mit der Machtübergabe an die Nazis 1933 sahen sich auch die Cohns mit einem zunehmend aggressiven Antisemitismus konfrontiert. Im Jahr 1937 brachte die Familie Sohn Walter in Sicherheit, sie schickten ihn zu Verwandten in die USA. Nur ein Jahr später wurden die Cohns enteignet, auch das Familienunternehmen in Gelsenkirchen wurde "arisiert". In der Pogromnacht wurde Siegfried Cohn von einem Nazi-Mob verprügelt, während Herman Cohn in der Gestapo-Zentrale in Gelsenkirchen gefoltert wurde. Im Dezember 1939 erhielten die Cohns schließlich das erforderliche Visum für die Einwanderung in die USA. Umgehend floh die Familie von Deutschland nach Holland. Gemeinsam mit ihrem Sohn gingen sie in Rotterdam an Bord eines niederländischen Schiffes, dass Sie endgültig in die USA in Sicherheit brachte. Rosa Cohn wollte in Holland bleiben, sie wurde 1943 von den Nazis in Sobibor ermordet. Herman Cohn kehrte im Zuge der Invasion in der Normandie (D-Day, 6. Juni 1944) als Soldat der US-Army nach Europa zurück und war an der Befreiung des KZ Dachau beteiligt. Weiterlesen >> Herman Cohn starb im Alter von 94 Jahren am 21. März 2016 in Hyde Park, Chicago, USA.

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